Wie funktioniert Wasserstrahlschneiden?

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Wasserstrahlschneiden ist ein Begriff, der einem im täglichen Leben selten, aber doch begegnet. Wer sich schon einmal die Frage gestellt hat, was denn das eigentlich ist, wird überrascht sein, in wie vielen Bereichen das Wasserstrahlschneiden zum Einsatz kommt. Dazu gehören Branchen wie der Werkzeugbau, das Baugewerbe, Architektur und Design, Apparate- und Maschinenbau und auch der Anlagenbau.

So vielfältig wie die Bereiche sind auch die Materialien, die zum Einsatz kommen. Viele davon können mittels Wasserstrahlschneiden am besten „getrennt“, also geschnitten werden. Mit dem Wasserstrahlschneiden können weiche Werkstoffe wie Kunststoffe, Folien, Schaumstoffe oder Papier bearbeitet werden, wird ein Abrasiv, ein pulverförmiges Mittel, zugesetzt, können auch Stahl, Keramik oder Glas geschnitten werden.

Wasserstrahlschneiden und Hochdrucktechnik: Lange Geschichte

Zum Einsatz kommt Wasserstrahlschneiden bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts, in Kiesgruben, später dann in Minen und im Kohle- und Erzbau. In den 1960er Jahren setzte der Flugzeughersteller Boeing die Wasserstrahltechnik und Hochdrucktechnik zur Bearbeitung von Verbundstoffen ein, die für den Flugzeugbau benötigt werden. All den Einsatzgebieten des Wasserstrahlschneidens ist gemein, dass die exakte Bearbeitung der Materialien von großer Bedeutung ist. Hinzu kommt, dass Wasserstrahlschneiden als sehr umweltfreundliche Technik gilt.

Die Funktionsweise ist relativ einfach: Das zu bearbeitende Material wird mittels eines Hochdruckwasserstrahls getrennt. Dieser Strahl wird mit einem großen Druck von bis zu 6.000 Bar eingesetzt, das Material erwärmt sich bei dieser Bearbeitungsweise kaum und ist darum auch perfekt geeignet für das Schneiden von Stahl. Durch den hohen Druck wird das Wasser keimfrei, aus dieser Erkenntnis hat sich das Verfahren der Hochdrucksterilisation  entwickelt.

Video: So funktionieren Wasserstrahlschneiden und Hochdrucktechnik!

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Sind Sicherheitstüren Pflicht?

In Deutschland gehen Einbruchsdiebstähle seit 2015 zurück, was laut Polizei darauf zurückzuführen ist, dass mehrere international tätige und bestens organisierte Banden gesprengt werden konnten. Bei den Einbrecherringen handelte es sich um Gruppierungen, die bis zu 500 Personen umfassten und in ganz Europa tätig waren.

Dennoch sind die Menschen vorsichtiger geworden und viele Hausbesitzer lassen Sicherheitstüren und Alarmanlagen installieren, um Einbrecher von vornherein abzuwehren. Große Unsicherheit herrscht oftmals auf die Frage, ob Sicherheitstüren in bestimmten Bereichen Pflicht sind. In Deutschland ist das nicht der Fall, auch wenn das Thema Sicherheitstür geraume Zeit zur Debatte stand.

Sicherheitstüren: Förderungen für Eigenheime

2015 war es in Deutschland durchaus im Gespräch, Sicherheitstüren bei Neubauten per Gesetz vorzuschreiben. Mehrere Landesinnenminister wollten damals durchsetzen, für Neubauten bundesweit einbruchshemmende Fenster und Türen vorzuschreiben. Letztlich konnten sich aber die Innenminister von Bund und Ländern nicht einigen.

Der Vorstoß für dieses Gesetz nach niederländischem Vorbild hatte wenig Chancen, weil kurz zuvor vom Bund staatliche Zuschüsse für den freiwilligen Einbau von einbruchshemmenden Fenstern und Türen eingeführt worden waren. Damit also ist die Frage geklärt: Nein, in Deutschland gibt es keine gesetzliche Pflicht für den Einbau von Sicherheitstüren, und zwar weder in Eigenheimen noch in öffentlich zugänglichen Objekten.

Anders sieht es mit der Installation von Brandschutztüren aus, hier gelten sowohl arbeitsrechtliche Bestimmungen als auch Brandschutzbestimmungen, die sowohl in Deutschland als auch in Österreich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind. Es gilt also sich zu den jeweiligen Bundesländergesetzen schlau zu machen.