Sind Sicherheitstüren Pflicht?

In Deutschland gehen Einbruchsdiebstähle seit 2015 zurück, was laut Polizei darauf zurückzuführen ist, dass mehrere international tätige und bestens organisierte Banden gesprengt werden konnten. Bei den Einbrecherringen handelte es sich um Gruppierungen, die bis zu 500 Personen umfassten und in ganz Europa tätig waren.

Dennoch sind die Menschen vorsichtiger geworden und viele Hausbesitzer lassen Sicherheitstüren und Alarmanlagen installieren, um Einbrecher von vornherein abzuwehren. Große Unsicherheit herrscht oftmals auf die Frage, ob Sicherheitstüren in bestimmten Bereichen Pflicht sind. In Deutschland ist das nicht der Fall, auch wenn das Thema Sicherheitstür geraume Zeit zur Debatte stand.

Sicherheitstüren: Förderungen für Eigenheime

2015 war es in Deutschland durchaus im Gespräch, Sicherheitstüren bei Neubauten per Gesetz vorzuschreiben. Mehrere Landesinnenminister wollten damals durchsetzen, für Neubauten bundesweit einbruchshemmende Fenster und Türen vorzuschreiben. Letztlich konnten sich aber die Innenminister von Bund und Ländern nicht einigen.

Der Vorstoß für dieses Gesetz nach niederländischem Vorbild hatte wenig Chancen, weil kurz zuvor vom Bund staatliche Zuschüsse für den freiwilligen Einbau von einbruchshemmenden Fenstern und Türen eingeführt worden waren. Damit also ist die Frage geklärt: Nein, in Deutschland gibt es keine gesetzliche Pflicht für den Einbau von Sicherheitstüren, und zwar weder in Eigenheimen noch in öffentlich zugänglichen Objekten.

Anders sieht es mit der Installation von Brandschutztüren aus, hier gelten sowohl arbeitsrechtliche Bestimmungen als auch Brandschutzbestimmungen, die sowohl in Deutschland als auch in Österreich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind. Es gilt also sich zu den jeweiligen Bundesländergesetzen schlau zu machen.

Das kleine Wort „Aber“

„Aber“ – alles, was man vorher sagt, zählt nicht!

Für viele Menschen zählt dieses kleine Wort zum täglichen Sprachgebrauch und wird ständig eingesetzt. Was die wenigsten „Aber“-Nutzer wissen ist, dass in der Wahrnehmung des Gegenübers alles, was VOR dem Wort „Aber“ kommt, so gut wie keine Bedeutung hat. Man könnte sich also getrost alles sparen, was man sagt, wenn dann ein „Aber“ kommt!

Ein Beispiel aus dem Berufsleben kennen sicher viele von uns. Der Chef kommt an den Arbeitsplatz, bemüht um Diplomatie, und beginnt seine Rede mit „Diesen Auftrag haben Sie wunderbar erledigt, aber…“. Was passiert in diesem Moment in Ihrem Kopf? Ab dem Wort „Aber“ sind sie alarmiert und konzentrieren sich automatisch auf das, was kommt. Alles vorher wird unwichtig und vom Gehirn sofort zum Vergessen frei gegeben.

Auch wenn wir darum wissen und versuchen, rational mit Botschaften dieser Art umzugehen, emotional reagieren wir so, dass wir alles, was vor dem Wort „Aber“ gesagt wurde, ignorieren und unsere Sinne auf das fokussieren, was danach kommt. Und unsere Emotionen sind meist wesentlich stärker als unsere Ratio!

NLP Seminare: das „Aber“ verstehen

Was kann man machen, um sich gegenüber „Aber“ Botschaften besser zu wappnen? Und vor allem, was kann man machen, um sie selbst nicht mehr zu verwenden? „Die einfachste Möglichkeit ist, das Wort „Aber“ einfach durch das Wort „Und“ zu ersetzen“, erklärt Wiebke Lüth, die in ihren NLP-Seminaren Menschen zu einem bewussteren Umgang mit ihrer Sprache und so zu einer klareren Kommunikation führt, „damit wird nicht der Satzteil vor dem Wort relativiert, sondern eingebunden!“ Als Beispiel führt die NLP Expertin den Unterschied zwischen folgenden Sätzen an:

Während der Satz „Das war ein wunderbarer Abend, aber ich denke, wir haben uns zu viel vorgenommen!“ tendenziell die Emotion weckt, „oje, nun habe ich zu viel Programm vorbereitet, mein Gegenüber ist unzufrieden“, so wird der Satz „Das war ein wunderbarer Abend und ich denke, wir haben uns zu viel vorgenommen!“ tendenziell vermitteln „Ah, der Abend hat gefallen, es war ein wenig viel Programm, ich muss gestehen, mir geht es genauso“. Ein kleines Wort, ein großer Unterschied!

NLP Profi: „Sprache bestimmt unsere Emotionen“

Wiebke Lüth erklärt weiter: „Sprache beeinflusst nicht nur die emotionale Wahrnehmung unseres Gegenübers, sondern auch die von uns selbst! Immer wieder berichten uns die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unserer NLP Seminare, dass der bewusstere und achtsamere Umgang mit der Sprache ihre Sicht der Welt verändert. Sie werden zufriedener und klarer!“.

Ja, man stelle sich ein Leben ohne „Aber“ vor. Das könnte in der Tat glücklicher machen!

Holzbadewanne: Ist das Mittelalter pur?

Verwendet man heute noch Holzbadewannen?

JA!

Badewannen aus Holz sind bereits seit dem Mittelalter in Gebrauch. Auch wenn das Mittelalter nicht unbedingt für seine Hygiene und Badekultur bekannt ist, so gab es damals eine Badekultur. Diese ging zurück auf das Altertum, das durch eine besonders hochentwickelte Badekultur als erste „Epoche des Wellness“ bekannt ist.

Sowohl private Bäder als auch öffentliche Badeanstalten waren im Altertum Usus und gut besucht.  Auch Saunas und Thermen kannte man bereits und neben der Körperpflege war das Baden auch der Entspannung und dem sozialen Austausch gewidmet.

In Mitteleuropa fand die Blütezeit der Badehäuser, also der öffentlichen Badeanstalten, im Mittelalter und Spätmittelalter statt. Zum Baden wurden Holzbottiche oder Holzbadewannen verwendet, für die wohlhabenden Menschen gab es sogar entsprechendes Badepersonal, das mit heißem Wasser und Badeutensilien bereit stand.

Und heute, über 500 Jahre später, sind Holzbadewannen so richtig in. Es gibt Modelle für das Badezimmer, die durch besondere Formen und edles Holz aus dem Bad eine Wellnessoase machen können. Auf Pinterest finden sich dazu einige Beispiele, die so richtig Lust aufs Baden machen: https://www.pinterest.de/explore/holzbadewanne. Doch die Holzbadewanne des 21. Jahrhunderts kann man auch im Garten aufstellen und so Badeerlebnisse der ganz besonderen Art ermöglichen.

Im Bild ist eine Holzbadewanne von Isidor zu sehen, einem der zurzeit größten Anbieter von Holzprodukten made in Germany. Die Holzbadewanne „Alva“ ist für den Einsatz auf der Terrasse oder im Garten gebaut und bietet dem Badefan das Badevergnügen, das an Freiheit und Wildnis erinnert: Baden unter freiem Himmel, heißes Wasser und Sterne, Wellness und Vollmond. Und das alles weit abseits des Gedankens an das Mittelalter!

Woher kommt Kieferknacken?

Viele unter uns kennen das Knacken im Kiefer, wenn wir kauen oder gähnen. Aber nur wenige kennen den Grund dafür. Wenn es plötzlich beim Essen laut knackt, macht sich der ein oder andere Sorgen. Woher kommt das Kieferknacken und ist es gefährlich? Viele Ärzte sagen, dass Kieferknacken ganz normal ist. Zum Beispiel knackt ja auch hin und wieder unser Knie oder ein Finger. Das Geräusch selbst ist nur deswegen so laut, weil sich das Kiefer in unmittelbarer Nähe zum Ohr befindet. Kein Grund zur Sorge also – auch wenn das laute Knacken erklingt, muss dieses nicht behandelt werden.

Nur wenn das Kieferknacken mit Symptomen wie Schmerzen im Kieferbereich, Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen einhergeht, sollte man den Zahnarzt aufsuchen. Dann nämlich kann eine Fehlfunktion im Zahn- oder Kieferbereich vorliegen. In der Fachsprache bezeichnet man dies als kraniomandibuläre Dysfunktion – kurz CMD.

Zudem gibt es Menschen, die im Zusammenhang mit dem Kieferknacken unter einer psychosozialen Beeinträchtigung leiden. Ein gutes Beispiel dafür sind Betroffene, die sich nicht mehr in ein Restaurant trauen, weil das Kieferknacken so laut ausfällt, dass es sogar die Menschen am Nachbartisch registrieren. Auch dann sollte man einen Arzt aufsuchen und sich die Angelegenheit anschauen lassen. Wie erwähnt ist das Kieferknacken an sich ein ganz normales Geräusch eines Gelenkes. Neben einer Fehlfunktion im Zahn oder Kieferbereich, genetischen Faktoren, einem früheren Unfall oder Zahnersatz kann jedoch auch Zähneknirschen ein Auslöser oder Mitsymptom sein. Wenn der Kiefer also richtig oft knackt oder Reibegeräusche zu hören sind, sollte man beobachten, ob gleichzeitig Zähneknirschen am Tagesplan steht. Dann nämlich ist eine Aufbissschiene, die Nachts getragen wird, besonders hilfreich.

Es gibt auch spezialisierte Zahnärzte, die sich die Ursachen von Kieferknacken, Zähneknirschen und anderen Beschwerden rund um den Kauapparat unter dem Aspekt der Kieferstellung ansehen und über Kieferkorrekturen meist alle Symptome beseitigen können. Mehr dazu findet ma zum Beispiel auf der Seite der Expertin für Kieferbeschwerden und Kieferknacken unter http://www.zahnarztpraxis-dr-roth.de.

Weitere Informationen zum Thema Kieferknacken gibt es auch noch hier: https://www.apotheken-umschau.de/Kieferknacken

Was ist der Mozart-Effekt?

Kaum jemand kennt ihn oder eine seiner Kompositionen nicht: Mozart ist und bleibt eine Musiklegende, die Geschichte schrieb und immer noch schreibt. Viele Jahre nach seinem Tod fing die Wissenschaft an, dem sogenannten Mozart-Effekt auf die Spur zu gehen. Dabei handelt es sich um eine äußert interessante Angelegenheit. Der Mozart-Effekt beschreibt nämlich die Hypothese, dass das Hören klassischer Musik schlau macht. Insbesondere die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart soll das räumliche Vorstellungsvermögen verbessern und den IQ erhöhen.

Nachdem eine erste Forschungsarbeit der University of California im Jahre 1993 veröffentlicht worden war, fingen unzählige Schwangere an, ihre ungeboren Kindern bereits im Mutterleib mit klassischer Musik zu beschallen. Nicht immer waren die Eltern selbst Musiker oder Fans von Mozart – man wollte mit dieser Methode schlichtweg den grauen Zellen des Nachwuchses auf die Sprünge helfen. Seither kursiert der Mythos über den Mozart-Effekt rund um den Globus – Mythos deswegen, weil etliche spätere Studien den Zusammenhang zwischen klassischer Musik und Intelligenz nicht belegen konnten. Dennoch hält sich die Idee vom Intelligenzdoping per Musik von Mozart hartnäckig.

Was in diesem Wissenschaftsbereich tatsächlich bewiesen wurde: Musikhören beeinflusst die Gehirnstrukturen und ihre Funktionen. Ob nun Mozart oder Rock’n’roll sei egal. Eine Wissenslücke im Falle Mozart-Effekt konnte unlängst von Forschern aus Helsinki geschlossen werden: Wer Mozart hört, der aktiviert tatsächlich bestimmte Gene, die im Zusammenhang mit der Ausschüttung von Glückshormonen stehen. Diese wiederum beeinflussen Lern- und Gedächtnisfähigkeiten. Wer also Mozart hört, der wird zwar nicht per se schlauer und besonders intelligent. Jedoch kann Musik vom Genie Mozart erwiesenermaßen glücklich und konzentrierter machen!

Alle weiteren Infos zum Mozart Effekt gibt es hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mozart-Effekt

https://www.n-tv.de/wissen/Musik-macht-doch-schlau-article14703901.html

Gänsehaut – als der Mensch noch ein Fell hatte

Wenn uns kalt ist, wir uns gruseln oder es uns in bestimmten Situationen eiskalt den Rücken runter läuft, ist sie immer mit von der Partie: die sogenannte Gänsehaut. Dabei bildet sie sich meist nur für ein paar Sekunden. Die Haut stellt kleine Höcker auf, zu welchen jeweils ein winziger Muskel und zumeist ein Haar gehört.

Doch wozu dieses ganze Tamtam? Gänsehaut ist ein angeborener Reflex und erinnert an uralte Instinkte, die wir immer noch in uns tragen. Gänsehaut geht auf eine Körperreaktion zurück, die bei Gefahr oder Kälte ausgelöst wurde. Vor vielen, vielen Jahren, als der Mensch noch ein Fell hatte (Studien gehen hier auseinander – der Zeitpunkt, da wir unser Fell verloren, liegt zwischen einer Million Jahre und einer halben Million Jahre zurück), stellten unzählige Muskeln unter Höckern einzelne Haare auf. Dieser Vorgang erhöhte den Wärmeeffekt und sollte die eigene Erscheinung optisch vergrößern. Aufgestellte Haare waren also dazu da, potentielle Angreifer oder Konkurrenten abzuschrecken und einzuschüchtern.

Und warum rinnt es uns einkalt über den Rücken?

Obwohl wir unser Fell mittlerweile abgelegt haben, ist der Reflex immer noch tief in uns abgespeichert. Deshalb fährt unser Körper diesen uralten Vorgang bei Kälte, Angst, Grauen oder Glücksempfinden wieder hoch. Der Name Gänsehaut lässt sich einfach erklären: Bei dieser Körperreaktion sieht unsere Haut nämlich so aus, wie die Haut einer gerupften Gans. Woher die Formulierung „eiskalt über den Rücken laufen“ stammt, ist hingegen weniger einfach erklärt. Forscher vermuten, dass dieser Spruch auf das Balzverhalten unserer Vorfahren zurückgeht. Entdeckten die Herren der Urzeit eine reizvolle Urzeitdame, so zog es ihnen womöglich eine Gänsehaut über den ganzen Rücken auf, welche ein eiskaltes Gefühl hinterließ. Ganz klar sah man so nicht nur für den Konkurrenten viel prächtiger und reizvoller aus – nein auch die Damenwelt registrierte angeblich die schmeichelhafte Körperreaktion. Machos mit Gänsehaut eben 🙂

Weitere Infos dazu gibt es hier:

https://derstandard.at/1373514063147/Warum-hat-der-Mensch-sein-Fell-verloren

http://www.praxisvita.de/evolutionsbiologie-gaehnen-und-andere-kuriositaeten-des-koerpers#

http://www.wissen.de/raetsel/gaensehaut-warum-sich-unsere-haerchen-aufstellen