Wie funktioniert Digitaldruck?

Die Begriffe Digitaldruck und Onlinedruckerei sind seit Jahren in aller Munde. Doch wie funktioniert das eigentlich, dass man seine Daten auf einen Server hochlädt und daraus en Druckprodukt entsteht? Wir haben beim Profi nachgefragt und interessante Antworten bekommen!

Grundsätzlich ist Digitaldruck ein Druckverfahren, bei dem digitale Bilder in eine Druckmaschine übertragen werden. Der große Durchbruch des digitalen Druckens gelang, weil man für dieses Druckverfahren keine feste Druckvorlage (Platten oder Walzen) mehr benötigt, was Zeit und Kosten spart.

Der Durchbruch der Onlinedruckereien

Bis in die 1930er Jahre war drucken wesentlich zeitaufwändiger als heute. Es bedurfte der Vorbereitung von Druckplatten oder Druckwalzen und dies war viel Arbeit. Spezielle Schriftsetzer waren hier an der Arbeit, um Bücher, Zeitungen oder Plakate vorzubereiten. Ende der 1930er Jahre begannen findige Techniker, sich mit der Thematik des Druckens ohne feste Druckvorlage zu beschäftigen. Das erste Modell, an dem auch die Druckindustrie Interesse fand, kam jedoch erst 1959 auf den Markt: Das „Modell 914“, eine Druckmaschine, die über 200.000 Mal produziert wurde.

Für den alltäglichen Gebrauch war dieser Drucker jedoch nicht wirklich geeignet, wog die Maschine doch über 300 Kilo. Letztlich war jedoch dieses Gerät der Vorreiter aller digitalen Drucker und bereitete somit die Erfolgsgeschichte der Onlinedruckereien vor.

So funktionier Digitaldruck

Während man für den Druck mit Druckvorlagen eine ebensolche sowie fetthaltige Farbe benötigt, beruht der Digitaldruck auf dem Prinzip elektrischer Ladungen. Der Photorezeptor wird negativ geladen, die Stellen, an denen keine Druckfarbe haften soll, werden entladen, was dazu führt, dass der positiv geladene Toner nur an die negativ geladenen Stellen Farbe abgibt. Was unglaublich kompliziert klingt, resultiert letztlich in eine die Druckwelt revolutionierende Tatsache: Es sind keine statischen Druckformen mehr notwendig und somit können auch kleine Auflagen ohne große Kosten produziert werden. Hinzu kommt, dass dieses Verfahren nicht zeitaufwändig ist und meist innerhalb von zwei Tagen produziert werden kann.

Genau diese beiden Vorteile haben dazu geführt, dass sich sowohl der Digitaldruck als auch die günstig anbietenden Onlinedruckereien durchsetzen konnten.

Wenn das mal nicht Neues Wissen vom Feinsten ist! Wir bedanken und bei den hilfreichen Experten von Global Print für das geballte Wissen!

Was sind taktile Leitsysteme?

Taktile Leitsysteme sind mit dem Thema Barrierefreiheit auf den Plan getreten. In öffentlich zugänglichen Gebäuden, in Verkehrsräumen und Wohnungen wird seit Jahren daran gearbeitet, sehbehinderten Besuchern und Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen spezielle Hilfestellungen zu bieten, damit sie sich in den Räumichkeiten autonom orientieren und bewegen können. Durch barrierefreihe Zugänge, taktile Wegeleitsysteme und Ähnlichem soll damit die Gleichberechtigung aller Menschen erreicht werden.

Taktile Leitsysteme

Taktile Leitsysteme sind Informationselemente, durch die Menschen mit Beeinträchtigungen Orientierung erhalten. Zum Beispiel helfen Handlaufbeschriftugnen, Bodenindikatoren oder taktile Beschilderungen und Pläne aufgrund speziell entwickelter Schriftarten und Kontrasten den Weg zu ertasten.

Ein taktiles Leitsystem unterstützt die Wahrnehmung durch haptische Erfassbarkeit von Informationen. Taktile Pläne können wichtige Informationen aufgrund erhabener Schriften transportieren. Zum Beispiel sind Informationspunkte, Fluchtwege oder auch Grundrisse von Gebäuden in solchen Leitsystemen zu finden.

Taktile Türschilder

In diesem Zusammenhang sind taktile Türschilder etwas ganz besonderes. Durch den Einsatz von Profilschriften können Sehbehinderte und Blinde Informationen ertasten und sich unkompliziert und schnell in einem Gebäude zurechtfinden. In diesem Bereich gibt es Türschilder, Systemschilder, Fluchtwegbeschilderung oder andere Sonderanfertigungen, die der Barrierefreiheit und somit Gleichberechtigung dienen.

Profi Unternehmen bieten dazu taktile Türschilder und Leitsysteme, die mit Brailleschrift und Profilschrift versehen werden. Zudem werden die handlichen Schilder mit entspiegeltem Acrylglas oder taktil bedruckten Verbundplatten versehen. Ein Schutzlack versiegelt die Schriften und schützt vor schneller Abnützung. Außerdem kann die Brailleschrift transparent gedruckt werden, sodass Sehende sie kaum erkennen. So wird ein und dasselbe Schild für Sehende als auch für Sehbehinderte nutzbar.

Ich finde diese taktilen Leitsysteme eine gute Sache, über die man Bescheid wissen sollte. Eine Übersicht und weitere Informationen rund um dieses wichtige Thema sowie eine Liste unterschiedlicher Schildersysteme finden Interessierte auf der Seite des Experten: www.schilder-systeme.com.

Was bedeutet Responsive Design

Wenn man im Duden nach „responsiv“ sucht, dann findet sich folgende Erklärung: „antwortend; eine Reaktion zeigend“ (vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/responsiv). Responsiv klingt also stark nach Kommunikation, doch wird dieser Begriff heute ganz besonders oft in Zusammenhang mit Webdesign verwendet.

„Responsive Webdesign“, das bedeutet, dass bei der Erstellung von Websites darauf geachtet wird, dass diese auf die Eigenschaften des benutzten Endgerätes, reagiert. Ein wenig hat es also doch mit Kommunikation zu tun, wenn eine Website entsprechend der Darstellungswünsche von Tablets oder Smartphones agiert.

Der grafische Aufbau einer responsiven Website verändert sich je nach Gerät, auffällig ist dies vor allem bei Elementen wie dem Menü, den Seitenspalten oder der Bildergalerien. Wer eine Website im Vergleich auf dem PC und danach auf dem Smartphone betrachtet, wird diese Feinheiten sofort bemerken.

Responsive Webdesign

Während vor etlichen Jahren viele Websites noch nicht responsiv waren, ist es heute (Stand 2017) kaum mehr denkbar, eine nicht responsive Website zu betreiben. Neben der schlechten Bedienbarkeit auf bestimmten Endgeräten werden nicht responsive Seiten auch von den Suchmaschinen schlechter gerankt. Eine genaue Abhandlung zu diesem Begriff, mit den Basis css und html Codes gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Responsive_Webdesign.

Content Management Systeme wie WordPress bieten mittlerweile automatisiert responsives Design, man muss sich also nicht mit der Programmierung befassen. Wer seine Website nicht selbst gestalten möchte, sondern dies lieber von einem Spezialisten erledigen lassen möchte, ist zum Beispiel bei Web Mobile, dem Experten für Webdesign in Gmunden, Vöcklabruck und Wels, bestens aufgehoben. Auf der Website des Unternehmens finden sich viele Design Beispiele und jede Menge Tipps, wie die eigene Website am besten gepflegt werden kann.