Sauna in Fassform – was bringt das?

Zunehmend sieht man sie in privaten Gärten und ausgewählten Hotelbetrieben: Saunas oder Gartenhäuschen in Form eines Fasses. Liebhaber von Antiquitäten verwenden gar richtige alte Weinfässer, um ein gemütliches Refugium im Garten zu gestalten und schwören darauf. Doch was bringt die Fassform für eine Gartensauna?

Saunafass: schneller erwärmt und energiesparend

Die Antwort kommt aus der Physik: ein Raum in Form eines Fasses, also in runder Form, erwärmt sich schneller als ein herkömmlicher Raum. Und das ist ein Riesenvorteil für eine Gartensauna! Nicht nur, dass die Wartezeit bis zum ersten Aufguss verkürzt wird, kommt auch das Thema Energieverbrauch hier zum Tragen – und der ist bei einem Saunafass geringer als bei einer „normalen“ Gartensauna.

Durch die Wölbung des Fasses verteilt sich die Wärme gleichmäßiger und damit rascher, das ist das Geheimnis!

Das Fass: Bescheidenheit oder Luxus?

Der berühmteste Bewohner eines Fasses ist sicherlich Diogenes von Sinope, der Philosoph, der der festen Überzeugung war, dass der Mensch nur glücklich sein könne, wenn er sich von allen überflüssigen Gütern und von allen äußeren Zwängen befreie (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Diogenes_von_Sinope). Vor allem die Anekdoten des in einem Fass wohnenden Philosophen sind bekannt, hier muss aber angemerkt werden, dass, geht man von Diogenes‘ Grundhaltung aus, er nie selbst ein Fass besaß. Vielmehr zog Diogenes nur mit seiner Kleidung am Leib durch die Lande und übernachtete, wo es sich anbot, so auch das ein oder andere Mal in einem leeren Vorratsfass.

Bild freundlicherweise zur Verfügung gestellt von https://fasssauna.isidor.de/

Die Fasssauna, wie sie nun immer beliebter wird, bietet von beidem etwas – die Bescheidenheit im Sinne Diogenes, wenn man davon ausgeht, dass diese Form bescheiden Platz benötigt. Denn im Gegensatz zu einem herkömmlichen Saunahäuschen ist die Grundfläche der Fasssauna um einiges kleiner und findet auf jedem noch so kleinen Grundstück Platz.

 

Und das ist auch gleich der Luxus daran: egal, wie klein der Garten ist, ein Saunafass hat Platz und macht aus einem kleinen Flecken Grund ein Mini Luxusressort!

Spannend, was Diogenes zu den kleinen Schwitzfässern gesagt hätte!

Das kleine Wort „Aber“

„Aber“ – alles, was man vorher sagt, zählt nicht!

Für viele Menschen zählt dieses kleine Wort zum täglichen Sprachgebrauch und wird ständig eingesetzt. Was die wenigsten „Aber“-Nutzer wissen ist, dass in der Wahrnehmung des Gegenübers alles, was VOR dem Wort „Aber“ kommt, so gut wie keine Bedeutung hat. Man könnte sich also getrost alles sparen, was man sagt, wenn dann ein „Aber“ kommt!

Ein Beispiel aus dem Berufsleben kennen sicher viele von uns. Der Chef kommt an den Arbeitsplatz, bemüht um Diplomatie, und beginnt seine Rede mit „Diesen Auftrag haben Sie wunderbar erledigt, aber…“. Was passiert in diesem Moment in Ihrem Kopf? Ab dem Wort „Aber“ sind sie alarmiert und konzentrieren sich automatisch auf das, was kommt. Alles vorher wird unwichtig und vom Gehirn sofort zum Vergessen frei gegeben.

Auch wenn wir darum wissen und versuchen, rational mit Botschaften dieser Art umzugehen, emotional reagieren wir so, dass wir alles, was vor dem Wort „Aber“ gesagt wurde, ignorieren und unsere Sinne auf das fokussieren, was danach kommt. Und unsere Emotionen sind meist wesentlich stärker als unsere Ratio!

NLP Seminare: das „Aber“ verstehen

Was kann man machen, um sich gegenüber „Aber“ Botschaften besser zu wappnen? Und vor allem, was kann man machen, um sie selbst nicht mehr zu verwenden? „Die einfachste Möglichkeit ist, das Wort „Aber“ einfach durch das Wort „Und“ zu ersetzen“, erklärt Wiebke Lüth, die in ihren NLP-Seminaren Menschen zu einem bewussteren Umgang mit ihrer Sprache und so zu einer klareren Kommunikation führt, „damit wird nicht der Satzteil vor dem Wort relativiert, sondern eingebunden!“ Als Beispiel führt die NLP Expertin den Unterschied zwischen folgenden Sätzen an:

Während der Satz „Das war ein wunderbarer Abend, aber ich denke, wir haben uns zu viel vorgenommen!“ tendenziell die Emotion weckt, „oje, nun habe ich zu viel Programm vorbereitet, mein Gegenüber ist unzufrieden“, so wird der Satz „Das war ein wunderbarer Abend und ich denke, wir haben uns zu viel vorgenommen!“ tendenziell vermitteln „Ah, der Abend hat gefallen, es war ein wenig viel Programm, ich muss gestehen, mir geht es genauso“. Ein kleines Wort, ein großer Unterschied!

NLP Profi: „Sprache bestimmt unsere Emotionen“

Wiebke Lüth erklärt weiter: „Sprache beeinflusst nicht nur die emotionale Wahrnehmung unseres Gegenübers, sondern auch die von uns selbst! Immer wieder berichten uns die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unserer NLP Seminare, dass der bewusstere und achtsamere Umgang mit der Sprache ihre Sicht der Welt verändert. Sie werden zufriedener und klarer!“.

Ja, man stelle sich ein Leben ohne „Aber“ vor. Das könnte in der Tat glücklicher machen!